Das Problem kennen viele Linuxer: Sie wollen Windows und Linux auf einem Rechner oder in einem heterogenen Netz betreiben. Bis vor kurzem war es dabei schwierig von Linux aus auf NTFS-Partitionen unter Windows zu schreiben.
Es wurde ein Treiber entwickelt, der dies ermöglichte. Soweit so gut.
Wir benötigen häufig die Möglichkeit Festplatten zu sichern, d.h sogenannte Images von Festplatten zu erstellen: das ist z.B. eine 1 -zu- 1 Kopie einer Festplatte A auf eine Festplatte B oder die Kopie einer Festplatte in eine Image-Datei. Soll letztere auf einer Windows-Partition gespeichert werden so ergab sich häufig das Problem, dass von einer Linux-Installations-CD gebootet werden mußte um dann eine Kopie der eingebauten Festplatte vorzunehmen.
Handelte es sich bei der Ziel-Partition um eine FAT32 formatierte Partition so war die Größe der Image-Datei damit beschränkt (2 - 4 GB) und deshalb untauglich. War die Zielpartition dagegen mit NTFS formatiert, so ergab sich das Problem , dass beim Booten im Rescue-Modus der Treiber nicht zur Verfügung stand, mit dem man hätte auf NTFS schreiben können ...
Unter SuSE 11.0 steht nun auch im Rescue-Modus der benötigte Treiber zur Verfügung: booten von der Installations-CD und mounten der Zielpartition und schon ist die Ziel-Partition beschreibbar.
Der entsprechende Befehl zur Nutzung dieses Treibers lautet: mount -t ntfs-3g Quelle Ziel.
Dies erleichtert das Arbeiten ein Stückchen ....




